MüPE: NL KW 51 | Mad Deutschland, Diskriminierungen (Umfrage), Psychotherapien (Umfrage), "Besichtigung des Wahns" tourt, Resilienzstudie, Petition Disability Studies (Hamburg), Veranstaltungshinweis;
Liebe Mitglieder,
beginnen wir mit den Meldungen von Externen:
Eine neue Website hat eröffnet: Mad in Deutschland (hier)! Aus der Ankündigung und dem Aufruf mitzumachen:
Unsere Plattform möchte einen Raum schaffen für kritische, vielfältige und persönliche Blickwinkel auf Psychiatrie im deutschsprachigen Raum. Wir setzen uns für Perspektiven jenseits des psychiatrischen Mainstreams ein: für eine ganzheitliche, menschenrechtsbasierte und recoveryorientierte psychosoziale Versorgung. (Mehr Infos in unserem Leitbild).
Wir suchen stets neue Beiträge und laden Sie/euch herzlich ein, mitzuwirken.Wir veröffentlichen Beiträge von deutschsprachigen Expert:innen aus Beruf und Erfahrung, die das biomedizinische Modell in Frage stellen. Mad in Deutschland steht allen offen, die sich für diese Ziele einsetzen, also direkt Betroffenen, psychosozial Tätigen, Allgemeinmediziner:innen, Jurist:innen, Historiker:innen, Soziolog:innen, Philosoph:innen, Angehörigen usw.
Eine Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat hier begonnen, an der man sich ebenfalls anonym beteiligen kann. Abgefragt werden Diskriminierungserfahrungen.
Einen weiteren Aufruf zu einer weiteren Umfrage findet sich im Anhang. Hier geht es um abgeschlossene Psychotherapien (Dank an unser Mitglied M. für den Hinweis).
Einen Abend als "Besichtigung des Wahns" tourt gerade durch D (Termine hier).
Eine Studie zur Resilienz der Hochschule München, Lehrstuhl Master Mental Health (wir hatten verschiedentlich berichtet) hat noch freie Plätze für einen losen Austausch über dieses Thema, das so wissenschaftlich bewertet wird (vgl. Anhang):
Montag, 12.01.2026, 17:00-19:00 Uhr (online) Fokusgruppe nur für Betroffene/Psychiatrie-Erfahrene
Link zur Anmeldung: https://eveeno.com/hm-resilienz-projekt
Die Wissenschaft Disability Studies sind als Standort in Hamburg bedroht. Dazu läuft hier eine Petition.
Zum Schluss noch ein Veranstaltungshinweis: Die Ev. Akademie Tutzing tagt vom 9.-10. Feb 2026 zum Thema "Wie viel Arbeit braucht ein Mensch?" (hier).
Dann unsere eigenen Nachrichten:
Vom 19.12.25 bis zum 6.1.26 haben wir Winterschließung. In dieser Zeit entfällt auch unsere Offene Tür. Bei dringenden Anliegen, wenn Hilfe gebraucht wird, meldet Euch bitte an den Krisendienst (hier) unter der Telefonnummer 0800 / 655 3000.
Allerdings veranstalten wir wieder einen Spaziergang zwischen den Jahren, und zwar am 28.12. (SO) ab 13 Uhr. Wir gehen durch den Englischen Garten (ca. 1 h) und kehren dann ein, so dass der Spaziergang insgesamt etwa bis 16 Uhr geht (also bis es dunkel wird). Leiten wir den Spaziergang Christopher, erkennbar an der dunkelblauen Schrimmütze und mit Bart. Außerdem wird er einen Hund dabei haben (falls das wem was macht). Treffpunkt ist Odeonsplatz vor dem eh. Tambosi. Das ist auf der Seite vor dem Hofgarten.
Bleibt der Pressespiegel:
Folgende Artikel alle aus der Süddeutschen Zeitung (alle Art. können auf Wunsch in der GS eingesehen werden):
Die Kessler-Zwillinge und die Debatte über selbstbestimmtes Sterben (hier kann der Artikel als Geschenk frei zugänglich gelesen werden; Dank an unser Mitglied P. für den Hinweis und das Geschenk).
Hier gibt es immer mehr ADHS-Diagnosen unter Erwachsenen (auch hier Dank an unser Mitglied P. für den Hinweis).
Über die Wirkung und Unwirksamkeit von AD (Antidepressiva) hier.
Hier über Gefühlsblindheit.
Hier ist unsere erschöpfte Gesellschaft.
Psychologie hier, Geld da.
Die passende Therapie findet man bei Depressionen hoffentlich hier.
Und hier schreibt die SZ über Mobbing bei Kindern.
Die LAG Selbsthilfe Bayern berichtet hier über unsere trialogische Veranstaltung zu "50 Jahre Psychiatrie-Enquete".
In diesem Zusammenhang auch interessant: Prof. v. Cranach hat auf einer ähnlichen Veranstaltung zum selben Thema in Schwaben einen Vortrag gehalten, der hier angeschaut werden kann (Dank an R. für den Hinweis).
Im Zusammenhang mit der Verschärfung der Gesetze für Psychiatrie-Erfahrene unter kriminalisierenden Aspekten in Hessen hier die Beschlussfassung undhier ein Beitrag der hessenschau.
Dazu hier Positionspapier des Dt. Institut für Menschenrechte.
Schließlich etwas das ganz und gar nichts mit Psychiatrie zu tun hat als Exitoption:
Wir wünschen natürlich allen Mitgliedern und denen, die es werden wollen, ein wunderschönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffentlich sehen wir uns gut erholt 2026 wieder mit unserer Weihnachtskarte unseres Mitglieds Steffi!
In diesem Sinne!
LG
die GS der MüPE
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Münchner Psychiatrie-Erfahrene (MüPE) e. V.
Thalkirchner Str. 10
80337 München
Tel.: 089/260 230 25
Fax : 089/260 230 84
E-mail:
Webseite: http://www.muepe.org
Offene Tür: jeden Dienstag 16 - 18 Uhr

