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MüPE e.V.: NL KW 11 | Figurentheater zur sog. "Euthanasie"

Liebe Mitglieder,

 

vielen Dank für die Einsendung Eurer Tätigkeitsberichte für die MüPE 2025. Wir werden sie gebührend berücksichtigen.

 

Jetzt zu den Meldungen der Externen.

 

Hier haben wir im Grunde nur eine:

  • Am 28.5. (DO) wird im Kleinen Theater in Haar um 19 Uhr Nikolaus Habjan mit seinem Figurentheater auftreten. Nikolaus Habjan macht die NS-"Euthanasie" zum Thema (aus der Ankündigung der kbo):

    „F. Zawrel- erbbiologisch und sozial minderwertig“

    Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter nicht fähig, die Familie zu ernähren. So wächst Friedrich Zawrel auf. Kinderjahre in Kaisermühlen, Delogierung, Heim, schließlich Spiegelgrund, jene „Kinderfachabteilung“ des Deutschen Reiches, in der Euthanasiemorde an kranken und behinderten Kindern stattgefunden haben. Vom Anstaltsarzt Dr. Gross wird Zawrel – als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ eingestuft – gequält, doch er kann aus der Anstalt fliehen. Erst im Jahr 2000 kommt es nach vielen Bemühungen Zawrels zum Gerichtsverfahren, das wegen der angeblichen Demenz von Gross eingestellt wird. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Auf ebenso packende wie berührende Weise arbeiten Nikolaus Habjan und Simon Meusburger in ihrem grandiosen Figurentheaterstück ein Stück österreichischer Geschichte auf. Die Inszenierung erhielt den Nestroypreis 2012 in der Kategorie Beste Off-Produktion.

    Weitere Informationen finden sich hier.

 

Interne Nachrichten haben wir keine.

 

Bleibt der Pressespiegel:

  • Folgende Artikel alle aus der Süddeutschen Zeitung:

    • Hier über Belastungen der Psyche durch politische Entwicklungen.

    • Ein Kommentar zur Verurteilung des Kinderpsychiaters Winterhoff findet sich hier.

  • Auf dem Spartensender hope.tv kam hier eine dreiteilige Reihe "Sexueller Gewalt begegnen" (Dank an S. für den Hinweis).

  • Der Dt. Jurist:innenbund fordert hier in einer Pressemitteilung schärfere Begriffe bei psychischer Gewalt (Dank an E. für den Hinweis).

  • Über Jugendpsychiatrie die Sendung "exakt" des MDR (hier; wiederum Dank an S.).

  • Hier berichtet das Dt. Ärzteblatt von einem Auslesefehler aus einem E-Rezept, das pikanterweise von einem Psychiater ausgestellt wurde (wiederum Dank an E.).

  • Ebenfalls im Ärzteblatt die Nachricht, dass Krankenkassen die Honorare für Therapeuten absenken wollen (hier; Dank an E. für Hinweis).

  • Im Zusammenhang mit einer psych. Erkrankung wurde wie Beck-aktuell hier berichtet einer eh. Polizistin ihr Ruhegehalt gestrichen (Dank an E.).

  • Um zum Schluss wieder eine Meldung aus dem Ärzteblatt (mit Dank an E.), aus der hier hervorgeht, dass Therapeuten hinsichtlich der neuen elektr. Patientenakte vor Zugriff von Ermittlungsbehörden warnen.

 

Zu guter Letzt, etwas, das nichts (oder nur sehr indirekt) mit der Psychiatrie zu tun hat, zur Erholung (hier):

Cartoon siehe Downloads.

 

Wünschen allen ein gutes Wochenende!

 

LG

die GS der MüPE

 

-- 
Münchner Psychiatrie-Erfahrene (MüPE) e. V.

Thalkirchner Str. 10
80337 München
Tel.: 089/260 230 25
Fax : 089/260 230 84
E-mail: 
Webseite: http://www.muepe.org
Offene Tür: jeden Dienstag 16 - 18 Uhr

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 13. März 2026

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